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| Danke für das Festival! Danke für zwei prall gefüllte Wochen, die für jeden etwas geboten haben! Nur wer weiß, was für ein Sack voll Arbeit da dahinter steckt, kann das wohl richtig würdigen. Danke auch noch ganz speziell für Fabian Schläper bei der Abschlußgala. Danke für den zauberhaften Schrillmännerauftritt - endlich sind sie wieder zu alter Größe erstanden. (Schade nur, daß im Gartensaal so viele Proll-Lesben waren, deren permanentes, durchgängiges Gelaber das konzertante Erlebnis empfindlich störte. Dann noch "Pause" zu rufen und die Fenster aufzureißen, während die anderen um eine Zugabe klatschen ist schon unterste Schublade.) Danke, daß Ihr den Konflikt mit dem durch Abwesenheit glänzenden homofeindlichen Fenrich, der halt nun leider vor Monaten und quasi aus Quotengründen Schirmherr geworden war, austragen werdet. Danke für all die Spagate, die Ihr turnt. Ich habe größten Respekt. |
| Verfasst von Felix am 03.05.2010 um 23:31 |
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| Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschliessen. Ich habe mich immens über den Auftritt von Michael Krebs geärgert. Musikalisch, OK. Aber wer bitte hat ihn für ein schwul-lesbisches Festival und da auch noch für eine "Gala-Vorstellung" gebucht?
Haben schwule Freude an frauenfeindlichen Zoten? Lesben sicherlich nicht. Wusste er nicht wo er auftritt und hat sein Programm einfach nur dumpf auf Hetero-Männer ausgerichtet? Und dann sollte das auch noch der "krönende" Abschluss der Veranstaltung sein?
Ein Witz in dieser Art, OK, wir sind ja nicht so. Aber das waren eindeutig zu viele. In Zukunft würde ich mehr etwas nehr Feingefühl bei der Auswahl der teilnehmenden KünstlerInnen wünschen. |
| Verfasst von Amazone am 03.05.2010 um 11:37 |
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| Schade. Eine Gala zum Abschluss von "Schrill im April" - des schwul-lesbischen Kulturfestivals mit Tradition, und nur ein einziger Auftritt hat dezidiert schwul-lesbischen Inhalt, d.h. nimmt schwul-lesbisches Leben und Lieben aufs Korn, lacht über sich selbst, bringt schwul-lesbische Identität zur Sprache: Caspar und Bianca.
Die anderen Künstler/innen waren durchweg (musikalisch) gut. Keine Frage. Aber sie hätten zu jedem kulturellen Kleinkunstabend gepasst - warum aber bitte haben wir sie heute Abend gehört?!?! Dass en Zauberer nicht unbedingt "schwul-lesbisch" zaubern kann, ist klar. Solche Vielfalt gehört auch zu so einem Abend, und wir hatten schon Akrobaten in den letzten Jahren dabei, die haben durchaus den Abend und das Programm bereichert. Aber warum zwei männliche Sänger durchweg Heteroliebe besingen oder sie im Gedicht rezitieren müssen, der eine dann auch noch in deutlich frauenfeindlicher Weise singt, das verstehe ich für den Anlass der Abschluss-Gala von Schrill im April nicht.
Schade. Ich hatte mich sehr auf den Abend gefreut. Und er macht im Nachhinein nicht wirklich Lust auf ein nächstes Mal. Wo es doch in der sonst so vorherrschenden Kultur noch immer grandios ist, dass es Schrill im April gibt. Wirklich. Ich finde es klasse, dass ihr da so viel Mühe reinsteckt. Aber so nicht. |
| Verfasst von Anna E. Weirauch am 02.05.2010 um 00:49 |
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| hey leute! ich muss mich leider meinem vorredner felix anschließen. auch ich hatte mir von diesem vortrag nach dem lesen des ankünigungstextes etwas ganz anderes erwartet. dennoch fand ich den vortrag selber gar nicht so uninteressant, aber eben deutlich am thema vorbei. schade, aber vielleicht gibts ja bei einer der nächsten ausgaben von schrill im april einen neuen anlauf mit mehr fakten aus der karlsruher queeren stadtgeschichte.
über die anderen veranstaltungen des festivals, die ich besucht hab, kann ich mich dagegen nicht beschweren. die eröffnungsgala war sehr niveauvoll, zwar etwas ruhiger als letztes jahr, was aber angesichts der traurigen begleitumstände angemessen war. ganz toll fand ich das witzige musikalisch-komödiantische barockkonzert im gartensaal. ich freu mich auch auf die heutige abschlussgala. die künstlerauswahl verspricht einen unterhaltsamen abend. |
| Verfasst von rolf am 01.05.2010 um 12:31 |
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| Die "queere Stadtgeschichte Karlsruhe" war Zeitdiebstahl. Ich hatte mich sehr auf den Vortrag gefreut und bin enttäuscht wie lange nicht. In der Ankündigung hieß es "Welche LGBT-stories können in Karlsruhe nachgewiesen werden? Die Fächerstadt besitzt [...] durchaus Fakten über lesbisch-schwule Lebensverhältnisse. Vorgestellt wird die Spurensuche, das Fragen quer durch drei Jahrhunderte nach Biographien, Bewegungsgeschichte(n) wie 20 Jahre 'Schrill im April', Organisationen, Rechten, Festen und dergleichen." Davon wurde praktisch überhaupt nichts eingelöst.
Die Referentin hat zu diesem Thema - queere Karlsruher Geschichte - ganz offensichtlich noch nie gearbeitet. Obwohl etwa das Archiv der Schwung wirklich gut gefüllt die letzten knapp 40 Jahre abdeckt und sicher auch im Generallandes- und im Stadtarchiv viel zu finden wäre, bekamen wir im wesentlichen überregionale Allgemeinplätze vorgestellt, die dann noch aus Editionen oder dem Internet zusammengeklaubt waren statt aus den Archiven. Sowas ginge nichtmal als Proseminararbeit durch. Einziger Bezugspunkt zu Karlsruhe, der über "XY lebte auch mal ein Jahr hier" hinausging, war der Stolperstein. Den alle regelm. SiA-Besucher ja eh schon kennen. Und hier ging die Information über "er war homosexuell" auch nicht hinaus. Belämmernd.
Es wäre so einfach gewesen, etwa anhand der SiA-Programmhefte aufzuzeigen, wie sich das Programm zwischenrein zu einem reinen Kulturprogramm wandelte und dann doch wieder politischer wurde, wie sich also diese "Delle", das Abflachen des politischen Anspruchs der Schwulenbewegung nach der Abschaffung des §175 um einige Jahre verzögert auch in Karlsruhe zeigt. (Könnte man auch anhand der Themen der bislang vier Homodemos/CSDs in Karlsruhe darstellen.) Oder über die bewegte Geschichte des Tropica oder die Themen der Schwung-Infohefte die Entwicklung der queeren Diskurse auch in der Provinz. Oder aufgreifen, was schon zur Karlsruher Frauenbewegung publiziert wurde, das geht ja bis heute mit den Lesbenorganisationen Hand in Hand. Stattdessen wurde zum unendlichsten Mal das Berliner Mahnmal und die Frage nach dem Film darin wiedergekäut. Und dem Auditorium ernsthaft erklärt, wer Magnus Hirschfeld war. Sahen wir so saudumm aus?
Auch das badische Recht wurde mit keiner Silbe gewürdigt, dabei hätte Frau Scheidle hier sogar in ihrer Internet-Bequemlichkeit fündig werden können, ohne einen Fuß vor die Tür zu setzen für ihre "Forschung". Sie hätte bspw. finden können, daß das Strafgesetzbuch für das Großherzogtum Baden vom Jahr 1845 "widernatürliche Unzucht" mit bis zu zwei Jahren Arbeitshaus bestraft (§371), wobei interessanterweise gefordert wird, daß das Gericht nur einschreitet, wenn die Tat bereits allgemein publik ist. Denn das Ziel des Gesetzes war, öffentliches Ärgernis zu meiden und keinesfalls solche Handlungen erst recht öffentlich zu machen. Wohingegen ein Jahrhundert drauf die Polizei gezielt Zivilbeamte in die Stricherszene sandte, siehe etwa http://www.191418.com/Artikel/4443.aspx
Fazit: In der kurzen Geschichte der Stadt Karlsruhe findet sich reichlich queeres Material. Man muß sich dazu nur mal einige Tage in die Archive bemühen, was eigentlich jedem Historikeraufsatz oder -vortrag vorangehen sollte. Wovon man aber überhauptnichts weiß, darüber sollte man auch keine Reden halten. |
| Verfasst von Felix Pfefferkorn am 28.04.2010 um 22:16 |
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| Liebe Menschen von Schrill im April!
habe gestern im Rahmen von Schrill im April mein Programm Atmen, Leute, atmen gespielt und möchte Euch für Eurer zahlreiches Erscheinen danken!
Vielen Dank Martin für alles und an alle anderen, es war toll!!!
liebe grüße Alexandra Gauger |
| Verfasst von Alexandra Gauger am 23.04.2010 um 14:46 |
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| hallo ihr schrillen.........;-)
wir gartulieren euch ganz warm und herzlich zu euerem 20 jährigen
geburtstagsjubiläum...!!!!!
wir waren von anfang an dabei.............seufz, wie die zeit vergeht,
und freuen uns mit euch auf die nächsten 20....
herzlichst
euere
schwubis bühl
lg hadi
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| Verfasst von hans-dieter spicker am 03.04.2010 um 21:36 |
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| übliche Vorverkaufsstellen sind in Karlsruhe:
Schlaile -Kaiserstr 175, tickets@schlaile.de
Postgalerie - Kaiserstrasse 217, ticketforum.de
Stadtinfo - Karl-Friedrich-Str. 9, Tel. (0721) 25 000
Karten zum Vorverkaufspreis (ohne Gebühr) für die Veranstaltungen im Jubez und im Gartensaal bekommt man im Jubez-Büro
Jubez Büro, Kronenplatz 1, 76133 Karlsruhe
Mo-Fr., 14 - 18 Uhr, im 2. OG, Tel: 0721-93519-3
Nur Barzahlung! Keine Kartenzahlung möglich!
Reservierung telefonisch (0721-93519-3) oder online auf www.jubez.de
Online-Tickets gibts auf www.onstage-konzerte.de |
| Verfasst von Martin am 20.02.2010 um 21:55 |
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| wo sind denn die "üblichen" vorverkaufsstellen? kein online-ticketing möglich? |
| Verfasst von oststadtkind am 19.02.2010 um 18:05 |
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| Lieber Dirk, liebe Schrill-Fans,
unsere Kooperationspartner sind gerade dabei mit Ihren jeweiligen Veranstaltungen in den Vorverkauf zu gehen. Die Karten für die Galas sind beispielsweise schon an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich. Da das Landesmuseum keinen eigenen Vorverkauf hat, wird es für die beiden Konzerte im Gartensaal gedruckte Vorverkaufskarten im JubeZ-Büro geben, sobald Anfang März das Festival-Programmheft erscheint.
Viel Spaß beim Jubiläumsfestival!
Martin vom Schrill-Team |
| Verfasst von Martin am 18.02.2010 um 09:33 |
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