Schrill im April 2000 minimieren  

Eine Premiere der besonderen Art war ohne Frage der lesbisch-schwule Varieté-Abend. Das Publikum ließ sich von einer Houla-Houp-Transe, feuerspeienden Lesbierinnen, Regenschirm-Jongleuren, einer Bauch­tän­ze­rin, einem Schlangen­menschen, einem Zauberer und einer Trapezkünstlerin umgarnen. Unsere größte Sorge, dass nämlich dieses Experiment vom anspruchs­vollen Karlsruher Publikum nicht angenommen würde, verpuffte somit, Göttin sei Dank!

Den krassen Gegensatz bot (leider) die Eröffnungs­gala. Das schwule Publikum hatte wohl die Schnau­ze voll vom Thema AIDS und strafte uns mit passivem Widerstand -> Nicht­erscheinen. Nun, denje­ni­gen, die sich gedacht haben, dass AIDS out ist und Lesben (Sappho lacht) uninter­essant sind sei an dieser Stelle gesagt, dass sie etwas verpasst haben. 

  
 
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