Grußwort der Schirmherrin minimieren  

Susanne Asche

Es ist wieder ein attraktives Programm, das die Organisatoren des Festivals „Schrill im April“ in diesem Jahr anbieten: lebendig, abwechslungsreich, oft überraschend und stets mit einer frischen Brise guter Ideen durchzogen. Das Engagement und die Kreativität des ausschließlich ehrenamtlich tätigen Organisationsteams sind bewundernswert. Auch in diesem Jahr finden sich wieder neue Aspekte im Veranstaltungsprogramm. Das Spektrum reicht von musikalischen und kulinarischen Highlights bis zu wissenschaftlichen Vorträgen und bietet wieder die bewährte Mischung aus niveauvoller Unterhaltung und fundierter Information.

Längst hat sich das Festival in Karlsruhe etabliert und ist aus dem Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Es ist eine Bereicherung für das Kulturleben unserer Stadt und findet sein Publikum in immer weiteren Kreisen. Darin spiegelt sich eine erfreuliche Entwicklung wider: dass viele Vorurteile und Berührungsängste gegenüber Homosexuellen in unserer Gesellschaft Schritt für Schritt abgebaut werden und einem gelasseneren und toleranteren Umgang miteinander weichen. In Karlsruhe ist es nicht zuletzt die positive Ausstrahlung des Festivals „Schrill im April“, die zu diesem allmählichen Wandel beiträgt.

Vertreter der Stadt Karlsruhe wirken an zwei Programmpunkten mit: Die Frauenbeauftragte beteiligt sich an einer Gesprächsveranstaltung in der Reihe „Forum“ des JUBEZ; und das städtische Kinderbüro bietet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule einen Informationsabend für Eltern homosexueller Kinder an.

„Schrill im April“ wünsche ich auch in diesem Jahr viel Erfolg sowie allen Mitwirkenden und Besuchern fröhliche, anregende und interessante Tage!

Dr. Susanne Asche
Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe

  
 
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